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hidden shakespeare

"Improvisationstheater"

hidden shakespeare - Improvisationstheater

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nächste Vorstellungen:
Mo, 05.09.2016 20:00 Uhr
Mo, 24.10.2016 20:00 Uhr

Laut Wikipedia bedeutet Improvisation, “etwas ohne Vorbereitung, aus dem Stegreif dar- oder herzustellen”.
Tatsächlich entsteht jede Handlung und jeder Dialog auf der Bühne im Moment. Es gibt kein Drehbuch, keinen vorgegebenen Text und keinen Regisseur. Ursprung der Szenen sind Vorgaben aus dem Publikum; hineingerufen oder durch kleine Dialogsätze, die auf Zettel geschrieben und auf der Bühne verteilt werden. Welche Szenen daraus entstehen, wissen weder Schaupieler noch Publikum. Es kann eine Komödie sein, ein Drama oder ein Musical. Oder irgendetwas ganz anderes…
Für die musikalische Begleitung des Ganzen sorgt ein Musiker, der sich ebenfalls unvorbereitet auf die von seinen schauspielernden Kollegen angebotenen Szenen einlassen muss.
Keine Frage, dass diese Art des Schauspiels eine ganz besondere Herausforderung an die Spontanität und Kreativität der Akteure darstellt. Und gerade das macht den Reiz der Aufführung aus. Man könnte mehrere Tage hintereinander einen Auftritt von hidden shakespeare besuchen, ohne einmal eine Wiederholung zu erleben. Weshalb sich die Gruppe in 21 Jahren auch eine nicht unerhebliche Zahl von treuen, immer wieder-kehrenden Fans erspielt hat.

Kein Wunder also, dass das, was vor 20 Jahren als Idee der beiden Gründerinnen Mignon Remé und Kirsten Sprick begann, heute ein international gefeierter Theater-Act ist. So traten hidden shakespeare beim "International Festival of Improvisation" in Seattle auf, sowie beim "International Festival of Arts" in Afrika. Sogar im Schloss Bellevue vor dem Bundespräsidenten, anlässlich des 60. Geburtstages des Grundgesetzes improvisierten die Hamburger.

Dabei ist den Sekundendichtern die Bühne längst nicht genug. Mittlerweile wird auch in TV und Kino improvisiert. Ihre Sitcom „1 Euro TV“ lief im ZDF-Theaterkanal und auf 3sat. Und ihr erster improvisierter Kinofilm „Heiligabend mit Hase“ gewann 2012 auf Anhieb den renommierten Max-Ophüls-Preis, sowie den Publikums- und Jurypreis auf dem Improfilm-Festival in Australien.