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Erwin Grosche

"Wie aus heiterem Himmel"

In seinem 14. Kleinkunstprogramm überrascht der Paderborner Künstler wieder mit ungewöhnlichen Hymnen, absurden Träumen und seltsamen Übertreibungen.
Der Magier des Minimalen und Meister der Miniatur schüttelt wortgewaltig sein Oberbett aus, singt auf dem Omnichord von seiner wilden Freundin und beklagt sich über die Tücken des Alltags. Natürlich fehlen auch nicht seine poetischen Zumutungen über die Stille und die Natur.

Man darf gespannt sein auf das neue Programm des Paderborner Kulturpreisträgers, der schon im Vorfeld ganz bescheiden abwinkt: „Ich hab doch gar nichts gemacht.“

Kabarettmoden kommen, Kabarettmoden gehen: Grosches Satire-Finessen bleiben. Unübertroffen.
(Hamburger Morgenpost)